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1. September: Antikriegstag PDF Drucken
Mittwoch, den 01. September 2010 um 05:59 Uhr

Der Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen und damit des Beginns des Zweiten Weltkriegs wurde in Deutschland 1957 zum ersten Mal als Antikriegstag begangen. Zunächst noch ohne Gewerkschaften: Aufgerufen hatte damals die "Antimilitaristische Aktion", ein Bündnis aus Sozialistischer Jugend - Die Falken, Solidaritätsjugend, Naturfreundejugend und Verband der Wehrdienstverweigerer. 1966 beschloss der Bundeskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), den 1. September  als Tag des Bekenntnisses für den Frieden und gegen den Krieg zu begehen. Seit ihrem Bundeskongress 1983 unterstützte die Deutsche Angestellten-Gewerkschaft (DAG) "die Bestrebungen des DGB, den 1. September als Anti-Kriegstag populär zu machen", und trat entsprechend ihrer "Entschließung zu Frieden und Abrüstung" für solidarische Proteste der Arbeitnehmer und ihrer Gewerkschaften an diesem Tage ein.

Link: Dokumente zum Antikriegstag aus dem ver.di-Archiv

Hannover: Kranzniederlegungen an Gedenkstätten und Mahnmalen am 1. September um 15 Uhr, u. a. an der Gedenktafel Ermordung von Reichsbannerleuten am Lister Turm und Gedenkstein Altes Gewerkschaftshaus, Goseriede

Link: Artikel in junge Welt vom 1. September 2010 - Deutschland führt Krieg

 
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