| ver.di: Sparpaket ist ein Dokument der sozialen Schieflage |
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| Mittwoch, den 01. September 2010 um 16:11 Uhr | |
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ver.di-Bundesvorstand, Berlin, 01.09.2010: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wertet das heute vom Bundeskabinett verabschiedete Sparpaket als "Dokument der sozialen Schieflage". "Im Koalitionsvertrag hatten CDU, CSU und FDP Zusammenhalt versprochen, doch mit ihrer Haushalts- und Finanzpolitik spaltet die Bundesregierung die Gesellschaft noch weiter", sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske zum Kabinettsbeschluss über das Haushaltsbegleitgesetz 2011. Arbeitslose und Geringverdiener müssten jetzt die Zeche für die Schulden zur Rettung von Banken und Wirtschaft zahlen, während die Unternehmen und große Vermögen unangetastet blieben. "Wer Langzeitarbeitslosen den befristeten Zuschlag beim Übergang ins Arbeitslosengeld II, die Rentenbeiträge, das Elterngeld und den Heizkostenzuschuss streicht, der treibt sie weiter in die Armut", so Bsirske. Während die Arbeitslosen konkret und direkt finanziell belastet würden, betreibe die Regierung bei den Unternehmen Symbolpolitik und arbeite - etwa bei der Vertagung der Brennelementesteuer - mit Luftbuchungen. |

