| Behörden fragen immer öfter Konten ab |
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| Freitag, den 15. Januar 2010 um 15:22 Uhr | |
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Sven Rebehn in Neue Osnabrücker Zeitung: In Deutschland werden von Finanzämtern und Sozialbehörden immer mehr Konten überprüft. Die Zahl der Kontenabrufe über das Bundeszentralamt für Steuern ist 2009 um fast 30 Prozent gestiegen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Bundeszentralamtes hervor, die unserer Zeitung vorliegen. Demnach haben die Behörden das automatisierte Abrufverfahren über das Bundeszentralamt im vergangenen Jahr in 43066 Fällen genutzt. Das sind fast 10000 Abfragen oder 28 Prozent mehr als im Jahr 2008, als es noch 33619 Fälle waren. Im Vergleich zu 2005, als das neue Kontenabrufverfahren eingeführt wurde, hat sich die Zahl der Daten-Zugriffe sogar verfünffacht. Über das Bundeszentralamt für Steuern können Finanz- und Sozialämter, Arbeitsagenturen oder BAföG-Stellen alle Konten eines Bürgers erfragen. Dabei geht es aber nicht um Kontostände, sondern um die Stammdaten wie Name, Geburtsdatum oder Adresse eines Bankkunden sowie Angaben über weitere Kontoberechtigte.
Den kompletten Artikel lesen Sie in: Neue Osnabrücker Zeitung vom 15. Januar 2010
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