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Gewerkschaften
Matecki zur DIW-Studie: Schere zwischen Arm und Reich schließen! PDF Drucken
Donnerstag, den 17. Juni 2010 um 04:06 Uhr

Anlässlich der Veröffentlichung der DIW-Studie zur Polarisierung der Einkommen sagte DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki am Dienstag in Berlin: „Es ist unerträglich, dass mit dem Sparpaket der Regierung die Polarisierung zwischen Arm und Reich noch verstärkt wird. Schon jetzt gibt es wieder mehr Millionäre als vor der Krise! Die Mittelschicht als Fundament unserer Demokratie droht hingegen zu zerfallen. Das Sparpaket muss in ein Einnahmepaket umgewandelt werden. Jetzt sollten diejenigen zur Kasse gebeten werden, die mit ihrem überreichlichen Geldvermögen am Finanzmarkt spekuliert und damit die Krise mit verursacht haben. Fällig sind jetzt die Wiedereinführung der Vermögenssteuer, eine reformierte Erbschaftssteuer, eine Finanztransaktionssteuer und höhere Spitzensteuersätze. Die höhere Besteuerung großer Einkommen wird nicht dazu führen, dass die Reichen weniger konsumieren. Nimmt man aber ausgerechnet den Arbeitslosen und Niedriglöhnern ihr Geld weg, das unmittelbar in den Konsum fließt, ist das nicht nur eine unerträgliche soziale Ungerechtigkeit. Man schwächt damit auch die Binnennachfrage, auf die die deutsche Wirtschaft jetzt angewiesen ist.

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Matecki: Sparpaket sozial ungerecht und schädlich für die Konjunktur PDF Drucken
Freitag, den 11. Juni 2010 um 05:38 Uhr

Zum Sparpaket der Bundesregierung sagte DGB-Vorstandsmitglied Claus Matecki am Mittwoch in Berlin: „Das 80-Milliarden-Sparpaket ist nicht nur sozial ungerecht, es wird auch die Wachstumskräfte abwürgen und zwingt allen anderen europäischen Ländern die deutsche Schuldenbremse auf – unter Inkaufnahme der Gefahr einer europaweiten Rezession.

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Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer zum Sparpaket der Bunderegierung: PDF Drucken
Mittwoch, den 09. Juni 2010 um 05:55 Uhr

„Beim ersten Lesen der Koalitionspapiere fühlte ich mich spontan an Georg Büchner erinnert. Das sogenannte Sparkonzept der Bundesregierung ist ein Dokument der Perspektivlosigkeit und sozialen Schieflage. Es bedroht angesichts der anhaltenden Krise, aber auch der demographischen Entwicklung im Kern die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Die Gut- und Besserverdienenden werden abermals geschont. Die Bundesregierung verzichtet auf dringend notwendige zusätzliche Einnahmen des Staates, nur um dem FDP-Tabu in der Steuerpolitik gerecht zu werden. Die aktive Arbeitsmarktpolitik wird bis zur Unkenntlichkeit zusammen gestrichen. Langzeitarbeitslose werden in unglaublicher Weise mehrfach belastet, die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes ebenso, in der Energie- und Bahnpolitik werden die falschen Akzente gesetzt.

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IG Metall: Die Zeit ist reif für eine neue Debatte über die Arbeitszeit PDF Drucken
Montag, den 07. Juni 2010 um 05:03 Uhr

Wir müssen die 35-Stunden-Woche als tatsächliche Arbeitszeit durchsetzen – sie muss der Maßstab bleiben. Wir müssen den Verfall von Arbeitszeiten und Zeitguthaben stoppen. Wenn Beschäftigte individuell kürzere Arbeitszeiten wünschen, muss auch das möglich sein. Wir müssen Arbeitszeiten so organisieren, dass sie zu den Bedürfnissen der Menschen passen. Die meisten wollen mehr Zeit für die Familie, Freizeit oder Weiterbildung haben. Voraussetzung ist natürlich, dass trotzdem das Einkommen stimmt. Außerdem müssen wir auch die Leistungsbedingungen thematisieren. Denn wenn die abgeforderte Leistung in der “normalen” Arbeitszeit nicht zu schaffen ist, ufern die Arbeitszeiten aus.

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Arno Klönne ● Langeweile beim DGB PDF Drucken
Sonntag, den 06. Juni 2010 um 05:20 Uhr

Arno Klönne in Ossietzky: Vorbei sind die Zeiten, in denen die Medien aufgeregt über Vorgänge imDeutschen Gewerkschaftsbund berichteten, und so fand denn auch das „Parlament der Arbeit“ nur das Minimum pflichtschuldiger Aufmerksamkeit. „Michael Sommer wiedergewählt“ – diese Meldung gab nicht viel her, denn ein Gegenkandidat war gar nicht aufgestellt worden, die Vorsitzenden der Einzelgewerkschaften hatten sich vorweg auf den bisherigen Amtsinhaber geeinigt.

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