ver.di Betriebsgruppe der Fachhochschule Hannover

Gute Arbeit
Bessere Arbeitsbedingungen durch die betrieblichen Interessenvertretungen PDF Drucken
Mittwoch, den 03. März 2010 um 05:12 Uhr

Ob Betriebsräte, Personalräte, Mitarbeitervertretungen- das Vorhandensein einer betrieblichen Interessenvertretung ist eine äußerst wichtige Voraussetzung für gute Arbeit in Betrieben. Dies zeigen die Ergebnisse des DGB- Index Gute Arbeit Spezial „Bessere Arbeitsbedingungen in Betrieben mit Belegschaftsvertretungen“.

Grundlage für das DGB- Index Gute Arbeit Spezial bilden die Daten der repräsentativen Erhebung zum DGB- Index Gute Arbeit 2009. Zu verschiedenen Schwerpunktthemen, wie z.B. Arbeitsqualität, Einkommen und Arbeitszeit, wurde das Urteil der Beschäftigten in Verbindung mit dem Vorhandensein einer betrieblichen Interessenvertretung gesondert ausgewertet. Ergebnis ist: In Betrieben mit Belegschaftsvertretungen erfahren die Beschäftigten eine höhere Qualität der Arbeit und mehr Leistungsgerechtigkeit. Außerdem zeigen die Ergebnisse, dass Beschäftigte in Betrieben mit betrieblicher Interessenvertretung eine deutliche stärke Bindung an ihr Unternehmen verspüren, als in Betrieben ohne. 63 Prozent der Beschäftigten in Betrieben mit Belegschaftsvertretungen würden auch dann den Arbeitgeber nicht wechseln, wenn sie die Möglichkeit hätten. In Betrieben ohne Belegschaftsvertretungen sind es nur 49 Prozent!

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Betriebsklima – zur Gestaltbarkeit eines unberechenbaren Phänomens PDF Drucken
Donnerstag, den 04. Februar 2010 um 03:03 Uhr

Betriebsklima und soziale Beziehungen am Arbeitsplatz sind in den letzten Jahren wieder häufiger zum Gegenstand gesellschaftspolitischer und betrieblicher Diskussionen geworden. Umfragen belegen die hohe Bedeutung, die diesem Aspekt der Arbeit von den Beschäftigten beigemessen wird, wie auch seine Problematik insbesondere in aktuellen Reorganisations- und Umstrukturierungsprozessen. In vielen Beiträgen zum Thema Gute Arbeit wird das Betriebsklima angesprochen. Anders als bei Lohn- und Arbeitsbedingungen, Belastungen und Ressourcen fehlt es jedoch an einer geeigneten Operationalisierung, die es Betrieben ermöglicht, ihr jeweiliges Betriebsklima zu reflektieren und Bedingungen für gutes bzw. schlechtes Betriebsklima zu erkennen. Die Klima-Metapher dient eigentlich eher zur Beschreibung einer allgemeinen Einschätzung über die Qualität der betrieblichen Sozialbeziehungen, ohne dass angegeben werden könnte, wo genau die Ursachen dafür liegen.

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CAMPUS DER ZUKUNFT: Gute Arbeit ... ein Begriff in aller Munde. PDF Drucken
Sonntag, den 31. Januar 2010 um 05:13 Uhr

Im Fachbereich Bildung, Wissenschaft u. Forschung (biwifo) gibt es das Projekt "CAMPUS DER ZUKUNFT". Es beschäftigt sich mit den Einrichtungen auf dem Campus als Lern- und Arbeitsort. Dazu gehören neben den Hochschulen und Forschungseinrichtungen ebenso die Studentenwerke, Bibliotheken, Archive und Weiterbildungseinrichtungen.

In unserem Landesfachbereich wollen wir das Thema unterstützen, indem wir unterschiedliche Themen herausgreifen und beleuchten, wie der Campus aktuell organisiert ist, wie er anders gestaltet werden könnte und müsste. Wir haben uns entschieden, in unregelmäßigen Abständen "Stimmen vom Campus" zu Wort kommen zu lassen. Sie werden Problematisieren, sie werden Anregen, sie wollen zu Bedenken geben und zum Handeln Mut machen. Die "Stimmen vom Campus" wollen auch eine Plattform zum Diskurs bieten.

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Nervenzehrendes Arbeiten - Wie psychische Gefährdungen erkannt und eingedämmt werden können PDF Drucken
Mittwoch, den 20. Januar 2010 um 14:48 Uhr

(hbf) Sie schlagen Alarm: Der Verband der deutschen Betriebs- und Werksärzte, mehrere Krankenkassen, die deutsche Gesellschaft für Supervision, das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung. Es geht um den Dauerdruck am Arbeitsplatz, dem immer mehr Beschäftigte unterliegen, der die Gesundheit gefährdet und hohe Kosten verursacht.

Laut AOK sind seit 1995 die Fehlzeiten wegen psychischer Beeinträchtigungen um 80 Prozent gestiegen. Die DAK hat errechnet, dass mehr als zehn Prozent der Krankgeschriebenen unter Burnout-Syndromen leiden und der Anteil der Erwerbstätigen steigt, die sich mit leistungssteigernden Mitteln aufputschen. Die WSI-Betriebsrätebefragung 2009 im Rahmen des Projekts "Pargema" (Partizipatives Gesundheitsmanagement) ergab, dass in vier von fünf Unternehmen die Beschäftigten ständig unter hohem Zeit- und Leistungsdruck arbeiten (www.boeckler.de/320_94863.html). Besonders stressfördernd sind die Branchen Verkehr, Nachrichten, Telekommunikation, Banken und Versicherungen. Zu wenig Personal, widersprüchliche Zielvorgaben, die Rendite als Leistungsmaßstab, die Zwickmühle aus Kundenorientierung und Unternehmenswünschen - das macht krank.

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Telearbeit PDF Drucken
Sonntag, den 17. Januar 2010 um 00:00 Uhr

 

Übernommen von der ver.di-Betriebsgruppe im Bundesinstitut für Risikobewertung: Unter dem Begriff Telearbeit werden verschiedene Arbeitsformen zusammengefasst, bei denen Mitarbeiter zumindest einen Teil der Arbeit außerhalb der Gebäude des Arbeitgebers verrichten (es muss kein Angestelltenverhältnis bestehen). Oftmals werden die Arbeitsergebnisse dabei dem Arbeitgeber über digitale Kanäle übermittelt. Dazu werden häufig Kommunikationsgeräte wie Computer, Fax und Telefon genutzt. Vereinbarungen über Arbeitsziele, Termine usw. werden mit dem Arbeitgeber, dem Arbeitsteam oder beiden getroffen. Das Unternehmen hat bei Telearbeit unter anderem den Vorteil, dass es weniger Büroflächen zur Verfügung stellen muss. Außerdem können die Kompetenzen von Mitarbeitern weiter genutzt werden, die nicht regelmäßig im Büro erscheinen können, zum Beispiel wegen der Kinderbetreuung. Als Vorreiter der Telearbeit gelten Computerhersteller, Softwareentwickler und Telekommunikationsanbieter. Entgegen weitläufigen Annahmen ist die Telearbeit weitgehend eine Männerdomäne.

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