| Befragung der Wissenschaftler/-innen an der TU Braunschweig: die Ergebnisse |
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| Sonntag, den 27. November 2011 um 02:26 Uhr | |
Matthias Neis auf http://fairspektive.de/: Unter dem Titel “Grenzenlos motiviert – endlos befristet” haben wir am Donnerstag, dem 03.11.11 die Ergebnisse unserer Befragung an der TU Braunschweig mt den Beschäftigten und der Hochschulleitung diskutiert. Die Ergebnis-Präsentation gibt es nun auch hier: Grenzenlos motiviert – endlos befristet? on PreziKurz zusammengefaßt gibt es das Wesentliche auch noch in unseren “7 Thesen zur Befragung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der TU Braunschweig”, die sich auf den Nenner bringen lassen, dass zwischen der Leistung der wissenschaftlich Beschäftigung und der Gegenleistung der TU ein Mißverhältnis besteht. Jetzt wird es darum gehen, etwas daran zu ändern. Vize-Präsident Prof. Smyrek hat bei der Diskussionsveranstaltung Gesprächsbereitschaft erkennen lassen. Ohne klare Forderungen seitens der Beschäftigten wird sich aber auch hier nichts bewegen. Um diese zu entwickeln laden wir für den 14.11. zu einem Arbeits- und Diskussionstreffen ein. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Update 23.11.: Ein PDF-Dokument mit der Präsentation ist jetzt auch online. Fairspektive ist ein Projekt der Gewerkschaft ver.di, dass es sich zum Ziel gesetzt hat, auf verschiedenen Ebenen das Thema wissenschaftlicher Arbeitsbedingungen in die Öffentlichkeit zu rücken. Der Kern unserer Arbeit besteht darin Wissenschaftler/-innen vor Ort bei der Organisation, Artikulation und Durchsetzung ihrer Interessen zu unterstützten. Schwerpunkte bilden dabei gegenwärtig acht Unis bundesweit: TU Braunschweig, TU Dortmund, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Friedrich-Schiller-Universität Jena, KIT, Ludwig-Maximilians-Universität München, TU München, Eberhard-Karls-Universität Tübingen Das Projekt Fairspektive will aber auch über diese Standorte hinaus die Diskussion um die Arbeitsbedingungen und Perspektiven derjenigen befördern, die in der Wissenschaft arbeiten, ohne Professor oder Professorin zu sein. Immerhin geht es dabei um den mit Abstand größten Teil derjenigen, die an Hochschulen und Forschungseinrichtungen tätig sind. Ohne sie geht in Lehre und Forschung nichts mehr. Dennoch werden sie oft in Bausch und Bogen als „Nachwuchs“ abgetan und müssen sich mit andauernder Unsicherheit, persönlicher Abhängigkeit und steigendem Druck abfinden. Oder nicht? Ver.di ist der Meinung, dass man als Wissenschaftler/-in keineswegs alles akzeptieren muss, was Professoren/-innen, Hochschulen und Politik für selbstverständlich halten. Wir sind der Überzeugung, dass eine faire Behandlung und ein Mindestmaß an Perspektiven für das eigene (Berufs-)Leben jedem zustehen. Warum dann nicht wissenschaftlich Beschäftigten? Dieser Blog begleitet daher zum einen unsere Aktivitäten rund um den Arbeitsplatz Wissenschaft. Zum anderen sollen aber allgemein Informationen zum Thema wissenschaftliche Arbeitsbedingungen gesammelt und kommentiert werden und schließlich soll das Blog es Euch erleichtern, Euch zu vernetzen, mit dem Ziel, dass in Zukunft Fairspektive in der Wissenschaft zur Regel wird und nicht die Ausnahme bleibt. Wichtig ist daher auch: Die Artikel in diesem Blog stellen nur die Meinung der jeweiligen Autoren/-innen dar und sind keine offizielle Position von ver.di. Wer Interesse an dem Projekt hat oder selbst aktiv werden möchte, meldet sich bitte bei: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Wir freuen uns über Eure Fragen, Ideen, Kritik, Engagement. |

