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DGB | Gesundheitsbelastungen am Arbeitsplatz genauer analysieren PDF Drucken
Freitag, den 02. Dezember 2011 um 07:50 Uhr

Diese Entwicklung sehe zunächst wie ein Widerspruch aus. Sie verdeutliche aber lediglich, dass die eigentliche Herausforderung das Erkennen der Krankheitsursachen sei. „Letztlich müssen die Gesundheitsbelastungen am Arbeitsplatz analysiert werden, um gemeinsam mit den Beschäftigten die Arbeitsbedingungen gesundheitsförderlicher gestalten zu können“, so Ingrid Sehrbrock.

Eine wesentliche Krankheitsursache vermutet der DGB in der zunehmenden Arbeitsverdichtung. „Seit Jahren wird Personalabbau betrieben. Gleichzeitig wächst die Verantwortung, und die Arbeitsbereiche werden stetig größer. Kein Wunder, dass der Krankenstand steigt. Es wird immer deutlicher, dass hier ein Zusammenhang besteht. Dennoch will die Bundesregierung weiter 10.000 Stellen bis 2014 abbauen“, kritisierte die stellvertretende DGB-Vorsitzende. „Die Arbeitsverdichtung durch den Personalabbau muss gestoppt werden, und Neueinstellungen müssen jetzt erfolgen“, forderte Ingrid Sehrbrock

Der DGB begrüßt die verstärkten Aktivitäten der Gesundheitsförderung in der Bundesverwaltung. „Das ist eine gute Nachricht“, sagte Ingrid Sehrbrock, stellvertretende DGB-Vorsitzende, am Mittwoch in Berlin anlässlich der Veröffentlichung des Gesundheitsförderungsberichts des Bundesministeriums des Innern. Die schlechte Nachricht laute, dass die krankheitsbedingten Fehlzeiten der Beschäftigten in der unmittelbaren Bundesverwaltung im zweiten Jahr in Folge weiter ansteigen.

DGB | PM 212 - 30.11.2011

 
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