ver.di Betriebsgruppe der Fachhochschule Hannover

Hochschulpolitik-Artikel
ver.di unterstützt Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen PDF Drucken
Donnerstag, den 08. Juli 2010 um 05:44 Uhr

Viele Familien mit schulpflichtigen Kindern wissen, wie sehr Schule das Leben der Kinder und damit der gesamten Familie beeinflusst. Viele Lehrer kennen die Unzufriedenheit, wenn der eigene pädagogische Anspruch von zu vielen Regeln und Zwängen gebremst wird. Seit Jahren wächst die Unzufriedenheit von Eltern, Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern über die derzeitige Bildungssituation in Niedersachsen. Die Initiative „Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen“ will nicht länger warten, bis die verantwortlichen Politiker endlich reagieren.

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Bildung ● Arbeiterkinder an der Uni: Hürdenlauf zum Akademiker PDF Drucken
Samstag, den 03. Juli 2010 um 05:51 Uhr

Böckler Impuls: Arbeiterkinder bringen im Studium ebenso gute Leistungen wie ihre Kommilitonen. Dabei haben sie es aber deutlich schwerer. Sie bekommen weniger Unterstützung von Zuhause, müssen häufiger Geld verdienen und werden auch von den Professoren seltener gefördert. Wer aus einer Arbeiterfamilie kommt, schafft es seltener an eine Uni. Selbst nach der Einschreibung ist der Hürdenlauf noch nicht beendet. Das macht eine Studie der Konstanzer Hochschulforscher Holger  und Tino Bargel für die Hans-Böckler-Stiftung deutlich. Die Hindernisse für Arbeiterkinder an den Hochschulen müssen "als groß und folgenreich für das Studium eingeschätzt werden", schreiben die Wissenschaftler. Ihre Auswertung des Forschungsstandes zur Chancengleichheit zeigt: Ein niedriger ökonomischer Status der Eltern ist an Universitäten und Fachhochschulen ein erheblicher Nachteil; ebenso schwer wirkt sich nur noch eine körperliche Behinderung aus. Mit dem Bologna-Prozess und der zunehmenden Internationalisierung dürfte sich die Benachteiligung nochmals verschärfen. Darum mahnen die Autoren mehr Anstrengungen für Chancengleichheit an.

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Wie der Staat die Hochschulen zu funktionalen Betrieben machen will PDF Drucken
Freitag, den 02. Juli 2010 um 05:48 Uhr

Was früher in keiner politischen Sonntagsrede fehlen durfte, die „Hochschule in der Demokratie“, ist von heute auf morgen verschwunden. Clemens Knobloch, der an der Universität Sprach- und Kommunikationswissenschaft lehrt, untersucht in seinem Buch „Wir sind doch nicht blöd! Die unternehmerische Hochschule“, wie es um die Demokratie und Autonomie der deutschen Universität steht. Sein Befund ist alarmierend: Nicht wiederzukennen seien die deutschen Universitäten. Wo früher Geist, Bildung und Wissenschaft zu Hause waren, sei jetzt vom neuen Corporate-Design der Universität die Rede, vom betriebswirtschaftlichen Nutzen der Wissenschaft in der Wertschöpfung der Unternehmen. Ein Jahr lang hat er sich von den Pflichten eines Professors befreien lassen, um ein Sachbuch über seine Arbeitsstätte zu schreiben: die deutschen Hochschulen.

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STUDIENGEBÜHREN ● www.gebuehrenkompass.de: Braunschweig als Hochburg der Gebührengegner PDF Drucken
Donnerstag, den 01. Juli 2010 um 05:29 Uhr

Am schnellsten wieder loswerden möchten Studierende der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig die ungeliebten Gebühren. Ganze 85,1% der dortigen Studierenden sprechen sich gegen Studiengebühren aus. Damit liegen sie bei dieser Frage merklich über dem Bundesdurchschnitt.
Insgesamt rund zwei Drittel der Universitätsstudierenden wollen Studiengebühren selbst mehrere Jahre nach ihrer Einführung nicht akzeptieren - etwas besserer Werte bei der Zufriedenheit. „Seit der Erstellung des Gebührenkompass 2007 haben sich die Akzeptanzwerte nur geringfügig verändert“, sagt Prof. Dr. Voeth. „Der Anteil der Gebührengegner liegt in diesem Jahr noch immer bei 63% bundesweit.“

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Welches Niveau bitte? - Zur Erprobung des Deutschen Qualifikationsrahmens PDF Drucken
Montag, den 28. Juni 2010 um 05:06 Uhr

Mit dem europäischen Einigungsprozess bekamen nicht nur die Arbeitgeber das Problem der Vergleichbarkeit von Berufsausbildungen, sondern auch die Gewerkschaften. Was bei den Hochschulausbildungen mit der Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen gründlich in die Hose ging, steht nun für Berufsausbildungen insgesamt an. Gerd Dielmann von ver.di ist der Vertreter der DGB-Gewerkschaften im »Arbeitskreis Deutscher Qualifikationsrahmen«, der von einer Bund-Länder-Koordinierungsgruppe eingesetzt worden ist und die Aufgabe hat, die bisher voneinander abgeschotteten Bildungssysteme aufeinander zu beziehen und damit einen Vergleich zu ermöglichen, der dann auch EU-tauglich ist. Im Februar 2009 wurde ein erster »Diskussionsvorschlag eines Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen« (DQR) veröffentlicht, den Gerd Dielmann hier kritisch kommentiert.

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