ver.di Betriebsgruppe der Fachhochschule Hannover

Gebührenkompass 2010: Zufriedenheit mit Studiengebühren steigt minimal – Zahl der Gegner konstant – Schulnote “ausreichend“ PDF Drucken
Dienstag, den 01. Juni 2010 um 00:00 Uhr

Im Schnitt geben Deutschlands Studierende ihren Universitäten in Sachen Gebühren-Zufriedenheit nur die Schulnote 4. Zu diesem Ergebnis kommt die bundesweite Studie „Gebührenkompass“ der Universität Hohenheim mit mehr als5.200 Einzelinterviews an allen 48 Universitäten mit Studiengebühren. Insgesamt hat sich die Gesamtzufriedenheit in den vergangenen zwei Jahren um eine halbe Schulnote leicht verbessert. Allerdings entspricht die Zahl der Gebührengegner mit rund zwei Dritteln in etwa dem Niveau der Vorjahre.
Trotz etwas besserer Werte bei der Zufriedenheit wollen rund zwei Drittel der Universitätsstudierenden Studiengebühren selbst mehrere Jahre nach ihrer Einführung nicht akzeptieren. „Seit der Erstellung des Gebührenkompass 2007 haben sich die Akzeptanzwerte nur geringfügig verändert“, sagt Co-Projektleiter Daniel Schwarz. „Der Anteil der Gebührengegner liegt in diesem Jahr noch immer bei 63%.“
Einen Grund für die schlechten Noten sehen die Marktforscher darin, dass die Universitätsstudierenden nicht daran glauben, dass sich die Lehrbedingungen durch Studiengebühren verbessern. „Nur 31,7% der Befragten geben an, dass es auf Grund von Studiengebühren bislang zu einer Verbesserung der Lehre gekommen sei“, sagt Prof. Dr. Voeth.

Quelle: idw - Informationsdienst Wissenschaft

 
Copyright © 2012 ver.di Betriebsgruppe der Fachhochschule Hannover. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.