| ver.di fordert Investition in Bildung – Schluss mit dem Feilschen |
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| Donnerstag, den 10. Juni 2010 um 05:23 Uhr | |
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„Es muss endlich Schluss sein mit dem Feilschen um Bildungsausgaben zwischen Bund und Ländern“, forderte Petra Gerstenkorn, Bundesvorstandsmitglied der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), anlässlich des bevorstehenden dritten Bildungsgipfels. „Statt sich um die Zukunft der Bildung und die Chancen von jungen Menschen zu kümmern, führen sich Politiker auf, als wären sie auf einem Basar.“ Es müssten endlich konkrete Pläne entwickelt werden, um die Ziele des ersten Bildungsgipfels zu vereinbaren und umzusetzen, forderte Gerstenkorn. Statt diese Aufgaben zu erfüllen, würden die Länder die Finanzierung der vereinbarten Mehrausgaben von Mehreinnahmen aus der Umsatzsteuer abhängig machen. Wenn die Länder ihre aktuell angekündigten Sparpläne, Ausgabenkürzungen im Kita-, Schul- und Hochschulbereich umsetzen würden, stehe auch der Nutzen der Bundesinvestitionen in Frage. Schon jetzt habe die Hälfte der Bundesländer konkrete Sparmaßnahmen im Bildungsbereich angekündigt. „Wenn das Fundament weiter kaputt gespart wird, nutzt die Sanierung im Dachgeschoss nichts“, kritisierte die Gewerkschafterin.
Pressemitteilung, 09.06.2010 Martina Sönnichsen |

