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Franz Kersjes ● Bildung in Not - Bundesweiter Bildungsstreik |
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Samstag, den 05. Juni 2010 um 05:06 Uhr |
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Die internationalen Vergleichsstudien der nationalen Bildungssysteme sorgen seit der Veröffentlichung der ersten PISA-Studie im Jahr 2001 für großes öffentliches Aufsehen. Seither ist die Bildungspolitik in Deutschland zu einer zentralen politischen Auseinandersetzung geworden. Die wesentlichen Ergebnisse der PISA-Studien machen klar: • In kaum einem anderen Land ist der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungslaufbahn so eng wie in Deutschland. • Die Leistungsunterschiede zwischen den SchülerInnen, aber auch zwischen den Schulen sind in Deutschland groß. • Insbesondere Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund werden im Schulsystem stark benachteiligt. • Die soziale Schere öffnet sich besonders stark nach der gemeinsamen Grundschulzeit. • Die 15-jährigen SchülerInnen aller Schulformen haben im internationalen Vergleich nur durchschnittliche Lese- und Mathematik- Kompetenzen, die sich in den vergangenen Jahren nicht nennenswert verbessert haben.
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Gebührenkompass 2010: Zufriedenheit mit Studiengebühren steigt minimal – Zahl der Gegner konstant – Schulnote “ausreichend“ |
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Dienstag, den 01. Juni 2010 um 00:00 Uhr |
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Im Schnitt geben Deutschlands Studierende ihren Universitäten in Sachen Gebühren-Zufriedenheit nur die Schulnote 4. Zu diesem Ergebnis kommt die bundesweite Studie „Gebührenkompass“ der Universität Hohenheim mit mehr als5.200 Einzelinterviews an allen 48 Universitäten mit Studiengebühren. Insgesamt hat sich die Gesamtzufriedenheit in den vergangenen zwei Jahren um eine halbe Schulnote leicht verbessert. Allerdings entspricht die Zahl der Gebührengegner mit rund zwei Dritteln in etwa dem Niveau der Vorjahre.
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Neues CHE-Ranking |
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Montag, den 31. Mai 2010 um 00:00 Uhr |
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Andreas Stahl: Bertelsmann und CHE sind immer wieder Stein des Anstoßes. Diesmal ist es die Online-Plattform studies-online.de, die sich kritisch mit dem CHE-Ranking 2010 auseinandergesetzt hat. Eine Fleißarbeit ist es in erster Linie, die dabei herausgekommen ist.
Positiv hervorzuheben ist das Herausarbeiten all jener Fakultäten und Einrichtungen, die sich mittlerweile dem CHE verweigern. Ein Hinweis auf die österreichischen und schweizerischen Boykotte sollte noch ergänzt werden. Neben dieser umfänglichen und zeitaufwendigen Arbeit war es leider nicht mehr möglich sich intensiver mit der einer inhaltlichen Kritik auseinanderzusetzen. Obzwar finden sich solche bei den angegebenen Quellenhinweisen, welche jedoch allesamt auf Online-Seiten von studies-online verweisen. Eine erfolgreiche Strategie, freilich, kopiert es doch die Praxis des großen Widerparts CHE.
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Bologna für die Berufliche Bildung ● Es geht nicht um eine didaktische Modularisierung, sondern um eine Struktur und Sozialreform des Neoliberalismus |
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Samstag, den 29. Mai 2010 um 05:46 Uhr |
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Kontroversen um „Modularisierung“? Es geht um viel mehr! - In der GEW, der IG Metall, bei Verdi und beim DGB wird schon seit Jahren zur sog. Modularisierung diskutiert und ein diesbezüglicher ablehnender Beschluss war auf dem Gewerkschaftstag 2007 der GEW Bremen verabschiedet worden. Hintergrund waren die von den höchsten Gremien der EU vorangetriebenen Programme namens EQR und ECVET für eine europaweite Neuordnung von Ausbildung. Erst jetzt wo es um die konkrete Einführung eines verbindlichen Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) geht, ist erneut eine heiße Auseinandersetzung über die Umsetzung angelaufen, weil die Einordnung des Abiturs und damit der Hochschulzugang in der neuen Hierarchie der Bildungsabschlüsse strittig ist. Der Hochschulverband kritisiert den DQR fundamental und fordert die KMK zu eindeutigen Setzungen auf.
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»Hochschule und Demokratie – eine kritische Bestandsaufnahme« ● Vortrag von Torsten Bultmann auf der Tagung »Hochschule wohin?«, veranstaltet vom Netzwerk der niedersächsischen Kooperationsstellen Hochschule und Gewerkschaft am 15. April 2010 in Hannover |
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Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 05:12 Uhr |
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Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich sehe es nicht so sehr als meine Aufgabe an, die demokratietheoretischen und demokratiepolitischen Postulate im hochschulpolitischen gewerkschaftlichen Leitbild [PDF - 788 KB] der Böckler Stiftung – enthalten in ähnlicher Stoßrichtung auch im neuen wissenschaftspolitischen Programm der GEW- noch einmal zu benennen und zu begründen. Vielmehr möchte ich die aktuellen Konflikte um unterschiedliche Hochschulsteuerungsmodelle vom Standpunkt der Demokratisierung der Hochschulen – mein eigener – historisch einordnen und noch einmal politisch in einer Weise zuspitzen, dass dieser Streit besser und politisch bewusster geführt werden kann: kurz: ich möchte die Auseinandersetzung radikalisieren.
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