ver.di Betriebsgruppe der Fachhochschule Hannover

Hochschulpolitik- und Bildungspolitik
Samstag, den 12. Juni! „Für selbstbestimmtes Leben und Lernen! Für eine solidarische Gesellschaft!“ Kundgebung 13:30 Uhr auf dem Opernplatz: Beteiligen, Unterstützen und weiterleiten!!!!!! PDF Drucken
Montag, den 24. Mai 2010 um 05:59 Uhr

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, der Bildungsstreik geht weiter. Die „alten“ Probleme sind zu überwiegenden Teilen nicht behoben, neue kommen verschärfend hinzu, z.B. in Form von weiteren Kürzungen im Bildungsbereich. Die Schüler_innen, Studierenden und Auszubildenden haben erkannt, dass verschiedene Gruppen in dieser Gesellschaft gegeneinander ausgespielt werden sollen und machen das nicht länger mit.

Am Samstag, den 12. Juni: landesweite Demo in Hannover
„Für selbstbestimmtes Leben und Lernen! Für eine solidarische Gesellschaft!“
Kundgebung 13:30 Uhr auf dem Opernplatz

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»Studiengebühren sind sozial gerecht«? PDF Drucken
Dienstag, den 18. Mai 2010 um 05:57 Uhr

Von den NachDenkSeiten übernommen: Schwarz-Gelb in NRW ist abgewählt, und es gibt eine Mehrheit für die Abschaffung der Studiengebühren. Sowohl SPD und Grüne als auch die Linkspartei hatten erklärt, diese abschaffen zu wollen. Pünktlich nach der Wahl beginnen sich nun die GebührenbefürworterInnen mit alten Argumenten zu positionieren. Gerade dieser Tage haben neun ProfessorInnen der Ruhr Universität Bochum wieder einmal die These vertreten dass der „Verzicht auf Studiengebühren sozial ungerecht“ sei. Wer die Gerechtigkeit von Studiengebühren behauptet löst die Betrachtung jedoch aus dem gesellschaftlichen Kontext. Wir veröffentlichen dazu einen Beitrag von Sonja Staack aus dem Jahr 2009 aus dem Sammelband herausgegeben von Klemens Himpele und Torsten Bultmann: Studiengebühren in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung.

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Hochschulreform - DGB für neuen Kurs PDF Drucken
Montag, den 17. Mai 2010 um 05:29 Uhr

Die Studienreform im Zuge des Bologna-Prozesses droht zu scheitern. Für DGB und Gewerkschaften ist die Ursache dafür die mangelhafte Umsetzung: Überfrachtete Studienpläne, gestiegene Abbrecherquoten und hohe Hürden auf dem Weg ins Ausland kennzeichnen den Alltag an deutschen Hochschulen. DGB und Gewerkschaften fordern deshalb, beim deutschen Bologna-Gipfel am 17. Mai einen nationalen Aktionsplan zu beschließen. Zu den Eckpunkten dieses Aktionsplans gehören die Stärkung der sozialen Dimension des Bologna-Prozesses. Sie fordern eine regelmäßige Anpassung der BAföG-Sätze, die Abschaffung von Studiengebühren im europäischen Hochschulraum und den Auf- und Ausbau berufsbegleitender Studiengänge. DGB und Gewerkschaften wollen einen uneingeschränkten Zugang vom Bachelor- zum Master-Studium, die chronische Unterfinanzierung der Hochschulen müsse beendet werden.

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Böckler-Aktion Bildung: Bewerbungsschluss bis 31. Mai verlängert! Du studierst! Wir zahlen! PDF Drucken
Donnerstag, den 13. Mai 2010 um 05:53 Uhr
Warum die Böckler-Aktion Bildung? Auslöser der Aktion ist der Trend zur sozialen Ungleichheit an deutschen  Hochschulen. Der "akademische Bildung in Deutschland wieder zunehmend zu einer Exklusiv-Veranstaltung für Kinder aus begütertem Elternhaus macht",  so Dr. Wolfgang Jäger, der für die Studienförderung zuständige Geschäftsführer der Hans-Böckler-Stiftung. Die Böckler-Aktion will daher bewusst ein Zeichen für mehr Chancengleichheit in der Bildung setzen.

"Die Gewinner der Bildungsexpansion der letzten 40 Jahre sind nicht die Arbeiterkinder, sondern die Kinder aus den alten und neuen Mittelschichten", sagt der Bildungsforscher Professor Hans-Günther Rolff, ehemaliger Leiter des Instituts für Schulentwicklungsforschung der Universität Dortmund. 1982 stammten 43 Prozent aller Studierenden aus der Ober- oder der oberen Mittelschicht. 2003 waren es 61 Prozent.
Durch die fast flächendeckend eingeführten Studiengebühren werden neue Hürden errichtet. Sie schrecken noch mehr Talente aus ärmeren Familien ab, die es bis zum Abitur geschafft haben, aber trotz des Reifezeugnisses lieber eine betriebliche Ausbildung beginnen.

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Bildung: Arbeiterkinder an der Uni - Hürdenlauf zum Akademiker PDF Drucken
Dienstag, den 11. Mai 2010 um 06:00 Uhr

Arbeiterkinder bringen im Studium ebenso gute Leistungen wie ihre Kommilitonen. Dabei haben sie es aber deutlich schwerer. Sie bekommen weniger Unterstützung von Zuhause, müssen häufiger Geld verdienen und werden auch von den Professoren seltener gefördert. Wer aus einer Arbeiterfamilie kommt, schafft es seltener an eine Uni. Selbst nach der Einschreibung ist der Hürdenlauf noch nicht beendet. Das macht eine Studie der Konstanzer Hochschulforscher Holger  und Tino Bargel für die Hans-Böckler-Stiftung deutlich. Die Hindernisse für Arbeiterkinder an den Hochschulen müssen "als groß und folgenreich für das Studium eingeschätzt werden", schreiben die Wissenschaftler. Ihre Auswertung des Forschungsstandes zur Chancengleichheit zeigt: Ein niedriger ökonomischer Status der Eltern ist an Universitäten und Fachhochschulen ein erheblicher Nachteil; ebenso schwer wirkt sich nur noch eine körperliche Behinderung aus. Mit dem Bologna-Prozess und der zunehmenden Internationalisierung dürfte sich die Benachteiligung nochmals verschärfen. Darum mahnen die Autoren mehr Anstrengungen für Chancengleichheit an.

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