ver.di Betriebsgruppe der Fachhochschule Hannover

Politik und Gesellschaft
Generation Krise schlägt zurück - Jugendaufruf - www.generationkrise.de PDF Drucken
Mittwoch, den 10. März 2010 um 05:25 Uhr

„Die Jugend ist der größte Verlierer der kapitalistischen Krise. Immer weniger Azubis werden ausgebildet und immer weniger übernommen. Die Bildungschancen werden verbaut. Die Jugend ist dabei sich zu wehren. Die Bildungsstreiks  2008 und 2009 waren der Anfang. Inzwischen entsteht unter dem Motto "Generation Krise schlägt zurück" ein Jugendbündnis. Dieses Bündnis hat einen Jugendaufruf formuliert, der u.a. von der Jungen GEW Berlin und dem ver.di-Jugendsekretär von Niedersachsen-Bremen, David Matrei, unterzeichnet wurde. Dieser Aufruf sollte von möglichst vielen Gewerkschaftsgliederungen unterzeichnet werden. Wir bitten Euch deshalb ihn an Jugendliche in Eueren Betrieben zu verteilen und ihn bei den jetzt anstehenden Mitlieder- und Gremienversammlungen einzubringen und zu beschließen. Auch persönliche Unterzeichner sind gefragt.“ Den Aufruf vom 03.02.2010 gibt es unten stehend und mit weiteren Infos auch hier: http://www.generationkrise.de UNTERSCHREIBEN!!! UNTERSTÜTZEN!!!

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Von der Politik des Elends und dem Elend der Politik - Die erneute, aber längst ranzige Debatte über Hartz IV folgt einem Sozialabbau-Gesetz PDF Drucken
Mittwoch, den 10. März 2010 um 04:04 Uhr

Rudolf Stumberger auf TELEPOLIS: Eine "wichtige Debatte über die Zukunft des Sozialstaates" sei mit den Äußerungen von Außenminister Guido Westerwelle über Hartz IV und "anstrengungslosen Wohlstand" angestoßen worden, erreichen uns die Meldungen aus den Sphären der Politik. Das ist beunruhigend. Denn man fragt sich, was wurde eigentlich in den vergangenen fünf Jahren seit Einführung von Hartz IV debattiert? Hatten wir sie nicht schon bis zum Erbrechen diese Kampagnen gegen "Sozialschmarotzer" und "Missbrauch", für "härte Strafen" und "Lohnabstand"?

Geradezu wellenartig wärmen Politiker vor Wahlen wie jetzt in Nordrhein-Westfalen unbeirrt und in schamloser Instrumentalisierung die seit Jahren immer wieder vorgetragenen Stereotypen auf. Ist es Mai, sollen die Langzeitarbeitslosen Spargel stechen. Ist es Winter, sollen sie Schneeschippen, wie jüngst Westerwelle fordert. Ist es Sommer, sollen sie das Heu bündeln. Doch kaum sind des FDP-Vorsitzenden Worte zu Schlagzeilen geworden, ist der Schnee längst weggetaut – all dies sind unpraktikable, populistische Vorschläge und das Unlautere daran ist, dass dies wohl selbst die Politiker wissen. Ähnlich bei den "harten Strafen". Mehr Strenge für den, der angebotene Arbeit willkürlich ablehne, fordert CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt. Dabei sieht das Gesetz längst vor, bei Regelverstößen die Geldleistungen auf Null zu setzen. In Trier ist daran ein geistig Verwirrter gestorben. Was will die Politik hier verschärfen – den Arm abhacken?

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12. März 2010: "Welttag gegen Internetzensur" PDF Drucken
Dienstag, den 09. März 2010 um 20:19 Uhr

http://www.reporter-ohne-grenzen.de/uploads/media/rog_banner12.maerz_version_de.gif„Am 12. März findet der "Welttag gegen Internetzensur" statt. Der Tag wurde von Reporter ohne Grenzen (ROG) initiiert, um auf die weltweit zunehmende Internet-Zensur und Repressionen gegen Blogger und Internetnutzer aufmerksam zu machen. Wie bereits im vergangenen Jahr wird ROG zu diesem Tag wieder einen Bericht mit dem Titel "Feinde des Internets" veröffentlichen. Darin werden Staaten mit massiver Online-Überwachung benannt und deren aktuelle Kontroll- und Zensurmaßnahmen im World Wide Web umfassend untersucht. Der Bericht wird am 11. März um 20 Uhr auf der ROG-Website veröffentlicht.“ http://www.reporter-ohne-grenzen.de/internet-freedom-day/welttag-gegen-internetzensur.html

 
NRW-DGB – “Nur die allerdümmsten Kälber, wählen ihren Metzger selber” PDF Drucken
Dienstag, den 09. März 2010 um 20:00 Uhr

Leider lernen nicht alle Gewerkschafter dazu..... Deswegen haben wir nachfolgende Informationen gern von den NachDenkSeiten übernommen: Früher haben Gewerkschaften und ihre Stiftungen wie die Hans-Böckler-Stiftung gelegentlich gemeinsame Sache mit der Bertelsmann Stiftung gemacht. Dann ging mit der Zeit den Gewerkschaftern ein Licht auf. Sie merkten, dass die Bertelsmann Stiftung alles andere als die Interessen von Arbeitnehmern vertritt und an der Zerstörung wichtiger Errungenschaften der Arbeitnehmerschaft federführend oder begleitend beteiligt ist. Nach und nach wurde die Kooperation beendet. Jetzt fängt der NRW-DGB wieder damit an.

Der DGB in NRW lädt gemeinsam mit der Bertelsmann Stiftung zu einem „NRW-Forum Kommunalfinanzen 2010“ für den 18.3. ins Maritim Hotel in Düsseldorf ein. Dort geht es dann um ein Problem, das Bertelsmann mit seiner Entstaatlichungs- und Privatisierungspropaganda und -Lobbyarbeit wesentlich miterzeugt hat. Das ist ganz schön dreist von der Bertelsmann Stiftung und abgrundtief töricht vom DGB NRW. So versieht man seine Gegner mit einem feinen Mäntelchen. Und so füttert man die Gegner der Arbeitnehmerschaft.

Wir möchten alle Gewerkschafterinnen/n anregen, diesen strategischen Fehler ihres DGB nicht klaglos hinzunehmen. "DGB-NRW" - Anregungen, Fragen, Kritik? Schreiben Sie uns!

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Halb Europa prügelt auf Griechenland und andere hochdefizitäre Staaten ein. Dabei können die Banken mit der Situation mehr als zufrieden sein. PDF Drucken
Dienstag, den 09. März 2010 um 06:06 Uhr

Elmar Altvater in der WOZ vom 4. März: Die Finanzkrise privater Banken ist zur Fiskalkrise souveräner Staaten geworden. Im europäischen Norden waren es die wild spekulierenden Banken, die die knapp 300 000 IsländerInnen fast in den Bankrott gerissen haben. Von den Spekulationsverlusten wurden sie vom Staat befreit. Nicht mehr die Banken, der Staat ist nun hoch verschuldet, und die Kosten sollen die BürgerInnen tragen. Sie werden sich das wohl in einem Referendum verbitten.

Im europäischen Süden, in Griechenland, waren es nicht griechische Banken, sondern die Global Players aus Deutschland, den USA, Britannien und der Schweiz, die eine zunehmende Verschuldung des griechischen Staates finanziert haben. Goldman Sachs und andere aus der internationalen «banking community» waren behilflich dabei, dass dieser immer mehr Schulden machen konnte. Warum wohl? Weil der griechische Staat dafür sorgte, dass aus dem griechischen Nationaleinkommen ein steter Strom des Schuldendienstes an die KreditgeberInnen in den Zentren der Weltfinanzen abgezweigt werden kann.

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