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So schlimm wie die soziale Unwucht ist auch die Konstruktionsschwäche der “Gesundheitsreform“ PDF Drucken
Donnerstag, den 08. Juli 2010 um 05:27 Uhr

Albrecht Müller auf den NachDenkSeiten: Von den Kritikern der so genannten Gesundheitsreform (siehe Anlagen) wird vor allem die schräge Lastenverteilung beklagt: zulasten der Arbeitnehmer, zulasten der Beitragszahler, „vollkommen unsozial“, entgegen den Versprechungen nicht mehr netto vom brutto, im Gegenteil. Diese Kritik ist berechtigt. Aber sie ist einseitig und damit nicht massiv genug. Die neuen Regelungen haben nicht nur eine Verteilungsschwäche, sie haben eine massive Konstruktions- und Effizienzschwäche.

  • Sie verstärken die Bürokratie und damit werden Ressourcen vergeudet.
  • Die Regelungen sind den Fähigkeiten der Mehrheit der Menschen nicht gemäß und bringen deshalb sehr viele Menschen in Nöte.
  • Die Krankenkassen werden noch weiter in einen unsinnigen Wettbewerb getrieben.
  • Der ab 2 % Einkommensbelastung eintretende Sozialausgleich ist nur schwer handhabbar. Wie will man denn die Einkommen berechnen? Am Gehalt? Wie werden andere Arten erfasst? Das ist hoch kompliziert und führt zu neuen Ungerechtigkeiten.

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Link: Der komplette Text auf den NachDenkSeiten

 
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