| Kapitulation vor der Klientel - Die schwarz-gelbe Gesundheitsreform ist ein Kotau vor den Kostentreibern und ein Schlag ins Gesicht der Arbeitnehmer |
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| Freitag, den 09. Juli 2010 um 04:30 Uhr | |
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Anstatt die Kosten zu senken oder die Basis für die Finanzierung zu erweitern, wälzt Schwarz-Gelb alle künftigen Kostensteigerungen ganz einfach auf die Beitragszahler ab. Der Glaube an funktionierende Marktmechanismen und an den Wettbewerb im Gesundheitssystem ist ein politisches Dogma. Diese Reform ist in ihrer gesamten Absurdität aber wohl erst dann zu greifen, wenn man schaut, wer ungeschoren bleibt. Das Grundproblem des Gesundheitssystems ist eigentlich eher ein Problem des Wirtschaftssystems. Auf der Einnahmenseite sind die gesetzlichen Krankenkassen auf die Beiträge der Versicherten angewiesen, die wiederum abhängig von ihren Einkommen sind. Die deutsche Volkswirtschaft ist allerdings dadurch gekennzeichnet, dass niedrige Einkommen langsamer steigen, als hohe Einkommen. Die Lohn- und Einkommenssteigerungen der Besserverdienenden gehen allerdings dank der Beitragsbemessungsgrenze und der Möglichkeit, zu einer privaten Krankenversicherung zu wechseln, nicht in die Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherungen ein. Bei stetigen Beitragssätzen steigen die Einnahmen des GKV-Systems also in dem Maß, wie die Einkommen und Renten im unteren und mittleren Einkommensbereich steigen. Auf der Ausgabenseite wollen sich jedoch Besserverdienende und die Kapitalseite nicht mit diesen eher mager bemessenen Wachstumsraten abfinden........... Link: Den kompletten Artikel gibt es auf TELEPOLIS |

