ver.di Betriebsgruppe der Fachhochschule Hannover

Tipps
TIPP | Däubler - Arbeitskampfrecht - Handbuch für die Rechtspraxis PDF Drucken
Samstag, den 28. Januar 2012 um 00:00 Uhr

Das von Wolfgang Däubler herausgegebene Handbuch kommt zur rechten Zeit. Aktionen von Ärzten, Lokführern und Piloten sowie in Kitas haben neue Akzente gesetzt. Das Bundesarbeitsgericht hat seine Rechtsprechung „liberalisiert“. Ganz aktuell gibt es Bestrebungen, die Tarifeinheit gesetzlich zu verordnen.

Das neue Handbuch behandelt umfassend alle aktuellen Grundsatzprobleme des Arbeitskampfrechts, wie z.B. die Zulässigkeit des „wilden“ und des politischen Demonstrationsstreiks sowie die Möglichkeit des Arbeitgebers, mit Aussperrung oder der Einstellung von Streikbrechern zu reagieren. Aber auch praktisch bedeutsame Einzelfragen wie der Erlass von einstweiligen Verfügungen sind einbezogen. Auf die möglichen Auswirkungen eines Tarifeinheitsgesetzes wird umfassend eingegangen.

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TIPP | isw-report 87 - ABC der Schulden- und Finanzkrise PDF Drucken
Montag, den 23. Januar 2012 um 05:00 Uhr

Seit Jahren folgt eine Krise auf die andere. Von der Immobilien- zur Bankenkrise, von der Wirtschafts- zur Krise der Schuldnerländer und der Staatsfinanzen, von der Eurokrise wieder zur Bankenkrise und wieder zurück. Der globale Kapitalismus ist gefangen in ständigen Krisenzyklen und findet keinen Ausweg. Der Betrachter, gerade auch der engagierte und zur Aktivität bereite, steht vor einer Fülle von Begriffen, die in hohem Tempo und mit großer Intensität auf ihn einprasseln. Was gestern noch subprime-Kredite waren, sind heute schon Credit Default Swaps und andere Derivate, sind Leerverkäufe und Treasuries, Kernkapitalquoten und Basel I, II und III.

Die isw-Redaktion legt hier ein "ABC" vor, in dem über 70 der meistgebrauchten und wichtigsten Stichworte der Schulden- und Finanzkrise erläutert werden. Es ging uns dabei nicht in erster Linie um eine "lexikalische" Definition der Sachverhalte, sondern um ihren je speziellen "Beitrag" zur Krise und zur Krisenhaftigkeit des an seine Grenzen stoßenden neoliberalen Akkumulationsmodells des Kapitalismus.

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TIPP | Diesmal: Kultur! Song über die neue Bescheidenheit PDF Drucken
Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 04:44 Uhr

Wer Intellekt und Bildung von Politikern erwartet, wird enttäuscht. Dabei reichen Halb- und Viertelwissen völlig aus. Matthias Brodowy singt ein Loblied auf das Mittelmaß in der "Intensivstation", der NDR SatireShow.

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TV-TIPP - HEUTE | Die Story im Ersten: Das Riester-Dilemma (SR) PDF Drucken
Montag, den 09. Januar 2012 um 16:21 Uhr

Portrait einer Jahrhundertreform - Film von Ingo Blank und Dietrich Krauß- Montag, 9. Januar 2012, 22.45 Uhr im Ersten Heute, rund zehn Jahre später, entpuppt sich die vermeintlich renditeträchtige Privatvorsorge à la Riester mehr und mehr als Rohrkrepierer: Die staatlichen Zuschüsse kommen vor allem den Versicherungsgesellschaften zugute und nicht den kleinen Sparern. Oft werfen Riesterversicherungen sogar weniger ab als viele ungeförderte Produkte – auch, weil der Staat zwar die Ansparphase großzügig fördert, aber bei der Auszahlung ebenso großzügig Steuern erhebt. Viele Rentner müssten über 90 werden, um auch nur das Geld wiederzusehen, das sie in die Riester-Versicherungen eingezahlt haben. Und schließlich droht gerade Geringverdienern der Totalverlust. Denn wer im Alter auf Sozialhilfe angewiesen ist, bekommt die angesparte Riester Rente nicht oben drauf. Sie wird viel mehr verrechnet von der Sozialhilfe abgezogen. Schließlich haben nur knapp die Hälfte aller Antragsberechtigten eine Riester Rente abgeschlossen. Aber alle sind von der parallelen Rentenkürzung betroffen. Es sparen bei weitem nicht alle und tendenziell die Falschen.

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Alles neu im Jahr 2012? - was sich alles ändert! PDF Drucken
Mittwoch, den 04. Januar 2012 um 01:11 Uhr

Beginn der Anhebung des Rentenalters von 65 auf 67 - Ab 2012 beginnt die schrittweise Anhebung des gesetzlichen Rentenalters von 65 auf 67 Jahre. Die Übergangsphase dauert insgesamt 18 Jahre. Zunächst verzögert sich der Rentenstart um einen Monat je Geburtsjahrgang, später um zwei Monate. Das bedeutet: Der Jahrgang 47 erreicht mit 65 Jahren + 1 Monat das Rentenalter, ein Jahr später erreicht der Jahrgang 48 mit 65 Jahren + 2 Monaten die Regelaltersgrenze usw. Ausnahme: Wer 45 Jahre lang in die gesetzliche Rentenkasse eingezahlt hat, kann mit 65 Jahren ohne Abschlag in den Ruhestand gehen.

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TIPP | Zum Hören: Das Kapital - „Conflicts & Conclusions“ PDF Drucken
Montag, den 02. Januar 2012 um 00:00 Uhr

„Conflicts & Conclusions“ heißt die zweite CD des dänisch-deutsch-französischen Jazztrios Das Kapital. Zunächst muss hier festgestellt werden, dass das Trio schwingt. Für ihr Werk haben sie den Jahrespreis der deutschen  Schallplattenkritik 2011 erhalten. Jazz ist eine wunderbare Sprache, um deutlich zu machen, dass die Musik nicht einfach in eine dogmatische Ecke gestellt werden kann. Höhepunkte auf dieser CD sind „Auferstanden aus Ruinen“ und das „Friedenslied“. Die einigen Stücken innewohnende Melancholie ist deutlich herausgearbeitet, beispielsweise in „An die Nachgeborenen“. Für FreundInnen der wilderen Art gibt es den Titel „Hollywood Elegy Koda“. Ein spannendes Hörerlebnis ist diese CD. (Rhett Skai auf DGB | Gegenblende)

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TIPP | A Letter to the Future PDF Drucken
Dienstag, den 20. Dezember 2011 um 01:39 Uhr

A Letter to the Future - Der Dokumentarfilm porträtiert eine kubanische Familie und zeichnet so ein bewegendes Gesellschaftsbild und beschreibt das Land 50 Jahre nach der Revolution.

In der kubanischen Familie Torres leben vier Generationen unter einem Dach in Havanna. Entsprechend lebhaft und vielschichtig gestaltet sich da der Lebensalltag in einem schwierigen politischen System: Stromausfälle, mangelhafte Wasserversorgung und Lebensmittelknappheit sind an der Tagesordnung. Da bleibt auch der ein oder andere familiäre Konflikt nicht aus, z. B. wenn der geliebte Sohn sich für ein Leben in Amerika entscheidet. Doch all dies erschüttert niemals die Grundfesten der Familie.

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TIPP | Betriebliche Gesundheitspolitik PDF Drucken
Sonntag, den 18. Dezember 2011 um 02:22 Uhr

 

(ver.di NEWS - hla) Betrieblicher Gesundheitsschutz wird immer wichtiger. Das haben auch die betrieblichen Akteure erkannt. Nicht nur die Alterung von Belegschaften, auch der zunehmende Druck im Betrieb sorgt dafür, dass das Thema immer öfter zum Gegenstand betrieblicher Vereinbarungen wird. Allerdings haben Betriebsräte selten eine ausformulierte Strategie für die betriebliche Gesundheitspolitik. Das führt dazu, dass sie zwar aktiv sind, aber selten die Funktion eines strategischen Treibers für dieses Thema übernehmen. Das sind Ergebnisse einer Studie der Hans-Böckler-Stiftung, die jetzt bei der Edition Sigma in Buchform veröffentlicht worden sind. Für diese Bestandsaufnahme wurde in zehn verschiedenen Fallstudien und Experteninterviews untersucht, wo die Potenziale und Handlungshemmnisse von Betriebsräten liegen. Gleichzeitig machen die Autor/innen Vorschläge für praxistaugliche Lösungen.

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TIPP | Joseph Vogel: Das Gespenst des Kapitals PDF Drucken
Samstag, den 17. Dezember 2011 um 04:58 Uhr

Der Buchtitel variiert den berühmten Satz, mit dem das Kommunistische Manifest von Marx und Engels beginnt, wonach durch Europa das Gespenst des Kommunismus gehe. Der Kommunismus ist tot, gespensterhaft ist jetzt der scheinbar alternativlose Kapitalismus mit seinen "allgemeinen Dynamiken, die mit erhabenen, d.h. unvorstellbaren Geldsummen zu einem Beweggrund gegenwärtiger Sozial- und Weltverhältnisse geworden sind".

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TIPP | Neues aus der Anstalt PDF Drucken
Montag, den 12. Dezember 2011 um 01:32 Uhr

Am 13. Dezember begeben sich Urban Priol und Erwin Pelzig wieder auf ihre satirische Monatsvisite. Zur Kurztherapie werden diesmal die Kabarettisten Monika Gruber, Hans Liberg, Jochen Malmsheimer und Max Uthoff “eingeliefert”. Dienstag, 13. Dezember 2011, um 22.15 Uhr im ZDF!

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TIPP | Neuerscheinung: Gestreikt. Gefeuert. Gekämpft. PDF Drucken
Sonntag, den 11. Dezember 2011 um 04:00 Uhr

Der "Fall Emmely" war ein Arbeitsrechtsstreit um die fristlose Kündigung einer langjährig beschäftigten Kassiererin der Supermarktkette Kaiser's Tengelmann, der 2009 bundesweit ein kontroverses Medienecho erregte und eine gesellschaftliche Diskussion zu Bagatellkündigungen hervor rief. Der Kassiererin, die als Emmely bezeichnet wird, war vorgeworfen worden, zwei ihr nicht gehörende Flaschenpfandbons im Wert von 1,30 Euro eingelöst zu haben; ihr wurde fristlos gekündigt. Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt erklärte die Kündigung am 10. Juni 2010 für unverhältnismäßig und damit für rechtswidrig. Der juristische "Erfolg" ist auch ein Ergebnis der vielfältigen Solidaritätsarbeit für Emmely. Die verschiedenen Zugänge und Perspektiven der Auseinandersetzung mit (Kaufhaus-)Konzernen ist Thema dieses Sammelbandes.

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