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Buchtipp: Mythen der Krise PDF Drucken
Freitag, den 26. Februar 2010 um 05:01 Uhr

(hla) Die Finanzkrise erschüttert seit eineinhalb Jahren nicht nur die Wirtschaftswelt. Schnell wurden für Ursachen, Dynamik, Lösungen Gründe gefunden, mit denen Neoliberale versuchen, ihre Politik zu verteidigen. Da ist die US-amerikanische Zinspolitik schuld, von der Gefährdung der Staatsfinanzen durch Konjunkturpakete ist die Rede, und es wird gegen Vermögensteuern argumentiert - damit alles so bleibt, wie es einmal war. Mit solchen Mythen räumt dieses Buch auf angenehme Art und Weise auf. Es ist in kurze Kapitel untergliedert, in denen die Autor/innen auf leicht verständliche Art und Weise diese neoliberalen Argumente schnell und anschaulich auseinandernehmen. Dass die Autor/innen aus Österreich stammen, führt dazu, dass einige Zahlen und Beispiele auf dieses Land zugeschnitten sind. An der Schlagkraft ihrer Gegenargumente ändert das jedoch nichts.

Beirat für gesellschafts-, wirtschafts- und umweltpolitische Alternativen (Beigewum), Attac Österreich (Hrsg.): Mythen der Krise - Einsprüche gegen falsche Lehren aus dem großen Crash, VSA-Verlag, Hamburg, 126 Seiten, 10,80 Euro, ISBN 978-3899653731

Quelle: ver.di News

 
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