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TIPP: Knobloch, Clemens; Wir sind doch nicht blöd! Die unternehmerische Hochschule |
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Freitag, den 09. April 2010 um 05:36 Uhr |
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Der Einbandtext: 200 Jahre ist es her, dass sie begründet wurde, von illustren Köpfen wie Wilhelm von Humboldt und Friedrich Schleiermacher: die deutsche Universitätsidee. Und sie war ein Renner, ein Vorbild, ein Erfolgsmodell weltweit. Vor und nach 1900 pilgerte nach Deutschland, wer eine moderne Lehr- und Forschungshochschule erleben wollte. Die viel gepriesenen US-Elitehochschulen – heute als unerreichtes Vorbild gehandelt – wurden nach deutschen Blaupausen entworfen. Mit diesem Modell ist jetzt Schluss. Unter dem Vorwand, die Universitäten in Freiheit und Autonomie zu entlassen, verordnet der Staat ihnen ein rabiates betriebswirtschaftliches Fitnessprogramm. Präzise und mit scharfem Blick unterzieht Clemens Knobloch den Bologna-Prozess einer eingehenden, beißenden Kritik und kommt zu dem Schluss: In einer Wissensgesellschaft, die diesen Namen verdient, hat die Universität nicht den Anforderungen der Wirtschaft zu gehorchen, die ihr Interesse gerne für das allgemeine ausgibt – weil sie den einen Jobs und den anderen Gewinne verspricht. Als Institution der wissenschaftlichen Wahrheitssuche muss die Universität im Gegenteil selbst Anforderungen stellen: an ein vernünftiges Wirtschaften, an verantwortbare Technologien, an demokratische Institutionen. Nur dann wird sie wirklich autonom sein.
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TIPP: Ankündigung der WSI-Mitteilungen 5/2010: Schwerpunkheft Arbeitsmarkt Wissenschaft: neue Identitäten, neue Übergänge? |
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Freitag, den 09. April 2010 um 05:08 Uhr |
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Die Arbeit in der Wissenschaft hat sich verändert. Für das akademische Ausbildungssystem wurde auf europäischer Ebene mit dem Bologna-Prozess der Weg zu einer europäischen Hochschulpolitik geöffnet. Eine Reihe von wissenschaftspolitischen Reformen geht jedoch auch auf nationale Initiativen zurück. Die strukturierte Doktorandenausbildung, Förderprogramme für Postdocs oder Juniorprofessuren sind hierfür nur Stichworte. Auch die Kontroll- und Anreizstrukturen werden auf internationaler wie auf nationaler Bühne neu justiert. Die Beiträge des Schwerpunktheftes analysieren Übergange zwischen unterschiedlichen Ausbildungs- und Karrierephasen, zwischen den Systemen Wissenschaft und Wirtschaft sowie die Herausbildung von neuen beruflichen Identitäten. Rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen werden ebenso beleuchtet wie die unterschiedlichen Referenz- und Bewertungssysteme innerhalb der Wissenschaft und daraufhin überprüft, ob und inwieweit sie berufliche Entwicklungsperspektiven verändern und (Grenz-)Übergänge ermöglichen oder behindern. Das Schwerpunktheft wurde von Silke Gülker, Andreas Knie und Dagmar Simon vom Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) konzipiert und koordiniert.
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Mut zur Zivilcourage - Tipps von der "Gelben Hand" |
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Mittwoch, den 17. März 2010 um 05:40 Uhr |
„Mach meinen Kumpel nicht an!“ e.V. engagiert sich schon seit über zwanzig Jahren gegen Rassismus und tritt für die Gleichberechtigung von Migranten und Migrantinnen in der Arbeitswelt ein. Der Schwerpunkt liegt in der aufklärenden und präventiven Tätigkeit. „Mach meinen Kumpel nicht an!“ fördert das soziale Engagement für Migrantinnen und Migranten, entwickeln Aktivitäten gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit in der Arbeitswelt und unterstützen Aktionen gegen Rechts im Jugend- und Schulbereich. Mit der Gelben Hand zeigen wir: „Wir sind gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit!“ Die Ursprünge liegen in der Aktion „SOS racisme“, die in den 1980er-Jahren in Frankreich entstand. Unter dem Logo der Gelben Hand wurde 1985 von der Redaktion des Gewerkschaftsmagazins „ran“ und der Gewerkschaftsjugend schließlich der Verein gegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus, „Mach meinen Kumpel nicht an!“ gegründet.
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Buchtipp: "Blüten aus dem KZ" - Florian Osuch hat eine Fülle von neuen Informationen zu dem historisch einmaligen Fall |
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Dienstag, den 16. März 2010 um 05:45 Uhr |
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Jenny Mansch: Mit Blüten im Wert von 134 Millionen Pfund Sterling, der damals international gängigen Wirtschaftswährung, wollten die Nazis die Weltwirtschaft zum Zusammenbruch bringen und die Alliierten in die Knie zwingen. Weil sie in den eigenen Reihen nicht die Experten fanden, die man für solch eine Aktion benötigte, rekrutierten die Nazis 142 jüdische Facharbeiter aus dem grafischen Gewerbe in den Konzentrationslagern. Es gibt bereits verschiedene Bücher und Abhandlungen zu dem Thema und sogar den prämierten Hollywoodfilm "Die Fälscher". Der Autor Florian Osuch hat dem Thema trotzdem neue und interessante Aspekte abgewonnen.
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Buchempfehlung |
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Montag, den 15. März 2010 um 05:32 Uhr |
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Marc Lindemann, "Unter Beschuss"- Warum Deutschland in Afghanistan scheitert: In Afghanistan tobt ein Guerilla-Krieg – und die Bundeswehr ist nur noch damit beschäftigt, sich selbst zu verteidigen. Statt für Sicherheit und Wiederaufbau zu sorgen, kämpfen die Soldaten gegen Raketen, Sprengfallen und die Taliban an – für jährlich 500 Millionen Euro an Steuergeldern. Der Politologe Marc Lindemann war mehrmals als Nachrichtenoffizier im afghanischen Kundus aktiv. In seiner klugen, schonungslosen Analyse deckt er die bittere Wahrheit des deutschen Einsatzes auf. Er enthüllt anhand konkreter Beispiele, wie das Unvermögen der Politik sinnlos Menschenleben kostet und das weltweite Ansehen Deutschlands ruiniert.
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Prix Pantheon 2010: Preisträger in der Kategorie ”Reif und Bekloppt”: Georg Schramm |
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Sonntag, den 07. März 2010 um 05:04 Uhr |
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Zornig und wortgewaltig ist Georg Schramm mittlerweile der große Moralist und Humanist des aktuellen deutschen Kabaretts. Hinter seinen Attacken gegen den allumfassenden Schlendrian und die Verwurstung unserer Überzeugungen in der Politik scheint der kategorische Konjunktiv einer Gesellschaft auf, die gerecht und solidarisch gestaltet ist. Jeder seiner Auftritte gerät zu einer wütenden Abrechnung “mit den Hampelmännern, die uns Politik vorspielen dürfen”, und lässt in uns die Hoffnung keimen, dass politisches Kabarett tatsächlich etwas bewirken möge! ….
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Buchtipp: Mythen der Krise |
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Freitag, den 26. Februar 2010 um 05:01 Uhr |
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(hla) Die Finanzkrise erschüttert seit eineinhalb Jahren nicht nur die Wirtschaftswelt. Schnell wurden für Ursachen, Dynamik, Lösungen Gründe gefunden, mit denen Neoliberale versuchen, ihre Politik zu verteidigen. Da ist die US-amerikanische Zinspolitik schuld, von der Gefährdung der Staatsfinanzen durch Konjunkturpakete ist die Rede, und es wird gegen Vermögensteuern argumentiert - damit alles so bleibt, wie es einmal war. Mit solchen Mythen räumt dieses Buch auf angenehme Art und Weise auf. Es ist in kurze Kapitel untergliedert, in denen die Autor/innen auf leicht verständliche Art und Weise diese neoliberalen Argumente schnell und anschaulich auseinandernehmen. Dass die Autor/innen aus Österreich stammen, führt dazu, dass einige Zahlen und Beispiele auf dieses Land zugeschnitten sind. An der Schlagkraft ihrer Gegenargumente ändert das jedoch nichts.
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Broschüre: "Gesetzliche Unfallversicherung - Strukturen, Leistungen, Selbstverwaltung" |
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Dienstag, den 23. Februar 2010 um 06:39 Uhr |
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Diese ver.di-Broschüre erklärt, was die gesetzliche Unfallversicherung macht, wie sie organisiert ist, und warum es wichtig ist, ehrenamtlich in der Unfallversicherung mitzuarbeiten und was dort getan werden kann. Sie kann zu einem Stückpreis von 2 Euro (plus Versandkosten) bestellt werden (Bestellschein). Die Broschüre wird in Kürze auch im ver.di-Mitgliedernetz zur Verfügung stehen. ver.di-Mitglieder können sie dann dort kostenfrei herunter laden (https://mitgliedernetz.verdi.de). Bitte beachten Sie, dass Sie sich vorher mit Ihrer ver.di-Mitgliedsnummer anmelden müssen.
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Broschüre "Kinder, Job und Kohle - Rententipps für Frauen" |
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Dienstag, den 23. Februar 2010 um 04:36 Uhr |
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In der 4. Auflage hat ver.di die Broschüre „Kinder, Job und Kohle – Rententipps für Frauen“ überarbeitet und aktualisiert.
Frauen leben länger – und was haben sie davon? Gemessen an unseren Kollegen meist geringere Einkünfte im Alter! Frauen müssen verstärkt ein großes Augenmerk darauf legen, welche verteilungspolitischen Auswirkungen Reformmaßnahmen haben, um ihre Interessen zu wahren. Die Broschüre soll Frauen (und natürlich auch Männern) einen theoretischen und praktischen Überblick über die existierende Anwartschafts- und Leistungspalette geben und sie motivieren, sich detailliert zu informieren, um ihre Ansprüche zu realisieren.
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Altersteilzeit und Mindestnettobetrag oder Warum profitieren Beschäftigte in Altersteilzeit nicht von den Senkungen bei Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen? |
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Montag, den 22. Februar 2010 um 19:44 Uhr |
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In den letzten Tagen erreichen ver.di verstärkt Anfragen zu dem Thema Mindestnettobeträge in der Altersteilzeit (ATZ). Aus gegebenem Anlass deshalb diese sopoaktuell Nr. 90. |
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